{"id":256,"date":"2011-08-24T00:29:50","date_gmt":"2011-08-24T00:29:50","guid":{"rendered":"http:\/\/akustische-kamera.fkm-r.de\/?page_id=256"},"modified":"2011-08-29T01:20:40","modified_gmt":"2011-08-29T01:20:40","slug":"untersuchung-des-klangverhaltens-mittels-spektrogramm","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/akustische-kamera.fkm-r.de\/?page_id=256","title":{"rendered":"Untersuchung des Klangverhaltens mittels Spektrogramm"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Im Bild ist das zur Messung geh\u00f6rende Spektrogramm dargestellt. Der darin verwendete Frequenzbereich erstreckt sich von 0 bis 4000 Hz, da nennenswerte Frequenzen nur innerhalb dieses Bereiches auftreten. Au\u00dferdem wurde f\u00fcr die Angabe des Schalldrucks eine \u201elineare\u201c Darstellung mit der Einheit mPa gew\u00e4hlt.<\/p>\n<div id=\"attachment_529\" style=\"width: 642px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/akustische-kamera.fkm-r.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/Spektrogramm21.bmp\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-529\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-529 \" title=\"\" src=\"http:\/\/akustische-kamera.fkm-r.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/Spektrogramm21.bmp\" alt=\"\" width=\"632\" height=\"296\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-529\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Spektrogramm der Klangschalen bis 4000 Hz<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem Spektrogamm geht hervor, dass durch das Anschlagen der Klangschalen nur ganz bestimmte Frequenzbereiche an der Schallabstrahlung bzw. Klangerzeugung einer jeden einzelnen Klangschale beteiligt sind. F\u00fcr die Klangschale (1) beschr\u00e4nken sich die f\u00fcr sie charakteristischen Frequenzen auf die Bereiche bei ca. 450, 1300, 2350 und 3550 Hz, bei Klangschale (2) auf ca. 550, 1550 und 2850 Hz, und schlie\u00dflich bei Klangschale (3) auf ca. 700, 1900 und 3400Hz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiterhin kann festgestellt werden, dass kurz nach Beginn der Messung, sowie nach knapp 1000 ms und 1900 ms drei vertikale \u201eFrequenzb\u00e4nder\u201c auftreten. Diese k\u00f6nnen dabei direkt auf das Anschlagen der einzelnen Klangschalen zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. Physikalisch betrachtet ist das Anschlagen der Schalen mit dem Kl\u00f6ppel eine Impulserregung, die je nach Einwirkungsdauer und Art des Impulses eine unterschiedlich breite, spektrale Verteilung von kontinuierlichen Frequenzspektren erzeugt\u00a0[1]. Dies \u00e4u\u00dfert sich in den bereits festgestellten vertikalen \u201eFrequenzb\u00e4ndern\u201c, bei denen durch den jeweils verursachten Impuls mehrere Frequenzen gleichzeitig angeregt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Besonderheit, die dem Spektrogramm entnommen werden kann, ist die Tatsache, dass bei den Frequenzen von knapp 450 Hz und 1300 Hz der Schalldruck alternierend zu- und abnimmt. Diese Erscheinung ist typisch f\u00fcr das Klangverhalten von Klangschalen. In der Akustik bezeichnet man diese Erscheinung als sog. Schwebung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schwebungen entstehen, wenn sich Schwingungen bzw. Schallwellen mit geringen Frequenzunterschieden von 0,1 bis in etwa 16 Hz gegenseitig \u00fcberlagern. Das menschliche Ohr nimmt die sich geringf\u00fcgig unterscheidenden Frequenzen dabei nicht getrennt wahr. Stattdessen ergibt sich ein Tonh\u00f6heneindruck, der zwischen den beteiligten Frequenzen liegt. Des Weiteren bewirkt der alternierende Schalldruck ein An- und Abschwellen der Lautst\u00e4rke.\u00a0[2]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle:<\/p>\n<p>[1]\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Henn, Hermann, Sinambari, Gh. Reza und Fallen, Manfred: Ingenieurakustik, Vieweg+Teubner, 2008, ISBN 978-3-8348-0255-2<\/p>\n<p>[2]\u00a0\u00a0\u00a0 Ekbert, Hering, Rolf, Martin und Martin, Stohrer: Physik f\u00fcr Ingenieure, 10. Auflage, \u00a0Springer Verlag, 2007, ISBN 978-3-540-71855-0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Bild ist das zur Messung geh\u00f6rende Spektrogramm dargestellt. Der darin verwendete Frequenzbereich erstreckt sich von 0 bis 4000 Hz, da nennenswerte Frequenzen nur innerhalb dieses Bereiches auftreten. 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